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26.07.18

„Ich liebe diesen Sport – trotz einer herben Niederlage.“

Die 22-jährige Studentin Sophie Wittmann ist leidenschaftliche Hobbyrennradfahrerin. Bei ihrem großen Traum, dem Ötztaler Radmarathon, musste sie 2017 aufgeben. In diesem Jahr greift sie Dank Unterstützung von PowerBar wieder an – und hat nun viele praktische Tipps, die jeder beachten sollten, wenn er eine große Herausforderung meistern möchte. Wir begleiten sie auf dem Weg zum „Ötzi“ 2018. 

Der Ötztaler Radmarathon. Mein großer Traum. Bereits seit ich zehn Jahre alt bin und meinen Vater bei seiner ersten Teilnahme angefeuert habe. Wir kamen gerade aus dem Italienurlaub mit der ganzen Familie und haben zum „Ötzi“ einen Stopp in Sölden eingelegt. Ich war total begeistert. Von der Atmosphäre, die mich damals mitgerissen und nicht mehr losgelassen hat. Von da an war für mich klar: Ich werde Rennradfahren. Auch wenn ich kein Profi mehr werden würde, der Spaß und die Herausforderung waren Motivation genug. Der Radmarathon war mein Ziel und auch der Grund, warum ich mit dem Rennradfahren angefangen habe. Die Bewegung, das erhabene Gefühl des Dahingleitens auf zwei Rädern, die Chance zu spüren wie Training einen stärker macht und das Wohlbefinden steigert, wie man sich ständig verbessert und auf ein Ziel hinarbeiten kann. Das ist für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag und meinem Studium. Ich habe mich verliebt in diesen Sport, Und eines Tages würde ich den Ötztaler Radmarathon finishen, war meine Vorstellung.

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Der Radmarathon war mein Ziel und auch der Grund, warum ich mit dem Rennradfahren angefangen habe.

Jetzt sitze ich hier. Mit zitternden Beinen am Straßenrand, kurz vor dem Kontrollpunkt am Brennerpass, und warte auf den Besenwagen, der mich zurück zum Startpunkt bringen wird und mir das Label „DNF“ aufdrückt. Did not finish. Mein Traum? Ich habe alles gegeben, aber er ist erstmal geplatzt.

Ich hatte mich in den letzten Jahren immer wieder um einen Startplatz beworben. Nie hatte es geklappt. Bis zum Jahr 2017 – und ich war top motiviert. Und ja, natürlich habe ich dann angefangen mir einen Trainingsplan zurecht zu legen, mich ausgewogener zu ernähren und mein Trainingspensum zu erhöhen. Ist ja auch klar. Aber vielleicht war ich einfach zu naiv: Ich hatte wenig Erfahrung in Langstreckenrennen, habe im Training und im Rennen die falsche Taktik gewählt. Ich hatte mir angewöhnt, lange Anstiege sehr langsam zu fahren. Ganz nach dem Motto: Ich spare meine Kräfte und halte länger durch. Das brachte mich schon beim ersten Anstieg im Kühtai in Zeitverzug und kurz vor dem Brennerpass in die Situation, dass ich in den Besenwagen steigen musste. Ich war maßlos enttäuscht. Hinzu kam die Angst, die Erste im Bus zu sein. Die Erste zu sein, die aufgibt und damit gleichzeitig die Schlechteste zu sein.

Hier bin ich eine von vielen, die sich überschätzt hat und erkennen muss, dass es im Sport manchmal nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat – trotz aller Leidenschaft und Motivation.

Als sich die Türen öffnen, mein Rad eingeladen wird und ich in den Bus klettere, bin ich dagegen überrascht. Der Bus ist randvoll. Hauptsächlich Männer, die deutlich fitter aussehen als ich, belegen bereits die Plätze. Hier bin ich doch eine von vielen, die sich überschätzt hat und erkennen muss, dass es im Sport manchmal einfach nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat – trotz aller Leidenschaft und Motivation. Vor allem, dass es auch okay ist, es beim ersten Mal nicht zu schaffen. Dann muss man sich das eingestehen und weitermachen. Und ganz ehrlich: Ich konnte auch nicht anders. Ich liebe diesen Sport immer noch – und Dank meiner Erfahrung beim Ötztaler vielleicht sogar noch etwas mehr.

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Genau aus diesem Grund ist auch PowerBar auf mich zugekommen. Sie wissen, dass Sport manchmal weh tut, aber sie wollen auch inspirieren weiterzumachen, aufzustehen und es noch einmal zu versuchen. Das ist auch mein Motto und deshalb will ich zusammen mit PowerBar die Chance nutzen 2018 erneut beim „Ötzi“ an den Start zu gehen und mich mit ihrer Hilfe besser darauf vorzubereiten.

In den kommenden Wochen könnt ihr mich hier auf dem PowerBar-Blog bei meinem Training begleiten und zusehen, wie aus einer Studentin, die gerne Rennrad fährt, eine gut vorbereitete Teilnehmerin eines Radmarathons wird. Ich werde euch zeigen, was man als Hobbyfahrer in der Vorbereitung alles falsch machen kann und was die wirklich entscheidenden Dinge für den Erfolg sind. Dazu habe ich mich beispielsweise mit dem Rad-Profi Marcel Wüst über seine Tipps für Training, Renntaktik und das perfekte Bikesetup unterhalten. Oder mit einer Expertin von PowerBar über die optimale Ernährung während des Trainings und im Vorfeld des Marathons. Und natürlich berichte ich hier auch darüber, wie es mir 2018 beim Rennen gegangen ist und ob ich erfolgreich auf meinem eigenen Bike die Ziellinie überquert habe und ich meinen Traum erfüllen konnte.

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