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„Nudeln kommen eigentlich gar nicht mehr auf den Teller“

Kurz vor dem Saisonstart der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben wir uns mit Nationaltorhüter Andreas Jenike zum Thema Ernährung unterhalten. Schon seit 2010 gehört Andreas zum Kader der THOMAS SABO Ice Tigers. In Nürnberg hat er sich durch konstant gute Arbeit zu einem der TOP DEL-Torhüter entwickelt.

Bis zur neuen Saison ist es nicht mehr lange – am 08.09. startest du mit den Thomas Sabo Icetigers in die DEL-Hauptrunde. Wie man auf deinen Social Media Kanälen verfolgen konnte, hast du deine Vorbereitungszeit im Ausland verbracht. Wie wars?


Genau, wir waren in Florida und Mexiko im Urlaub. Das Sommertraining musste natürlich weitergehen und deshalb habe ich dort auch trainiert. Bei dem Wetter und Klima ist das nochmal eine andere Herausforderung, aber wenn man dafür unter Palmen am Strand trainieren kann, ist das ja auch nicht das Schlechteste. ☺

Unterscheidet sich deine Ernährung in der Off-Season von der Ernährung während der Saison?


Ja ein wenig. Im Allgemeinen achte ich das ganze Jahr auf meine Ernährung, aber unter der Saison ist sie ein wenig Kohlenhydrat-lastiger. In der Off-Season muss man nicht auf Wettkämpfe Rücksicht nehmen und sich rein für das Training ernähren, unter der Saison trainiert man nur auf die Spiele am Wochenende hin. Dementsprechend unterscheidet sich die Ernährung auch voneinander.

Die Anforderungen an einen Eishockey-Profi haben sich in den letzten Jahren stark geändert – neben mentaler Stärke ist vor allem mehr Schnelligkeit gefragt. Wie alt warst du, als du angefangen hast, dich mit deiner Ernährung stärker auseinander zu setzen und was hast du im Gegensatz zu deinen Anfangszeiten als Profi verändert?


Über meine Ernährung habe ich mir eigentlich schon mit 14 / 15 Jahren Gedanken gemacht, aber über die Jahre hat sich hier viel verändert. Ich erinnere mich, dass vor einiger Zeit noch Berge an Nudeln reingestopft wurden. Heute stimme ich meine Ernährung nach einer Stoffwechselanalyse genau auf meine Bedürfnisse ab. Ich verzichte komplett auf Weißmehl und schränke Zucker, Alkohol und Koffein weitestgehend ein. Den größten Anteil meiner Mahlzeiten machen heute Obst, Gemüse und Fleisch oder Fisch aus. Nudeln kommen eigentlich gar nicht mehr auf den Teller.

Wie bist du zu PowerBar gekommen? Und welche Produkte nutzt du?

 
Im Bereich der Nahrungsergänzung ist PowerBar sehr präsent. Deshalb habe ich immer wieder auch dessen Produkte genutzt. Der finale Kontakt ist über Bastian Koch zu Stande gekommen. Ihn kenne ich seit Jahren selber vom Eishockey. Ich nutze viel Eiweiß zur Regeneration nach dem Training. Hier vertrage ich das PROTEIN PLUS 100% WHEY ISOLATE sehr gut. Während des Trainings, gerade wenn ich viel schwitze, ist es wichtig die Salze und Mineralstoffe die mein Körper verliert wieder aufzufüllen. Deshalb gehört bei mir der ISOACTIVE ISOTONIC SPORTS DRINK bei jedem Training dazu. In verschiedenen Phasen der Saison und der Saisonvorbereitung mache ich gezielte Kreatinkuren und nutze dafür CREATINE MONOHYDRATE der Marke Dymatize.

Ihr habt meist 2 Spiele am Wochenende: Freitag und Sonntag. Wie sieht da dein typischer Samstag aus?


Samstags versuche ich mich aktiv zu erholen. Meist ist unser Teamtraining kurz gehalten und ich fahre mich auf dem Fahrrad aus, oder unternehme einen kleinen Spaziergang. Ich versuche gut zu essen, viel zu trinken und ausreichend zu schlafen um am Sonntag wieder bei 100% zu sein.

Wie sieht ein ganz normaler Trainingstag bei dir aus?


Am Anfang der Woche ist das Training härter mit längeren Workouts und Eiseinheiten. Umso näher es an das Wochenende geht, umso kürzer wird das Training und es kommen mehr taktische Aspekte und Videoanalysen dazu. Im Allgemeinen kann man sagen, dass ich so um 8:30Uhr in die Arena komme. Dann haben wir meist eine kurze Videobesprechung und im Anschluss Eistraining. Danach ist dann ein Workout, oder eine regenerative Einheit im Kraftraum. Nach dem Training geht es in die Sauna, das Eisbad oder zum Physiotherapeuten für Massagen, oder die Pflege der Wehwehchen. Gegen 14:00 Uhr ist mein Trainingstag dann in der Regel geschafft.

 

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Du bist Goalie, das bringt andere Anforderungen mit sich. Wodurch unterscheidet sich dein Training von dem deiner Mannschaftskollegen?


Zum einen unterscheidet sich meine Athletik natürlich stark von denen der Spieler. Ich benötige viel Beweglichkeit, Schnellkraft und Reflexe. Einige Spieler leben von ihrer Größe und Masse. Deshalb habe ich als Torwart ein anderes Kraftprogram. Ich muss keine 100 Kilo wiegen, sondern möglichst schnell von links nach rechts kommen. Auch an meiner Hand-Augen-Koordination versuche ich viel zu arbeiten. Vor dem eigentlichen Mannschaftstraining gehe ich mit meinem Torwarttrainer aufs Eis und arbeite an technischen Dingen, bevor der Rest der Mannschaft kommt und wir zusammen trainieren.

Freizeit ist als Profisportler ein kostbares Gut. Wie verbringst du deine am liebsten? 

 
Ich verbringe gerne Zeit draußen. Ich bin gerne Wandern oder Angeln. Ich brauche Ruhe um abschalten zu können. Deshalb zieht es mich, wenn ich Zeit habe, meist raus in die Natur und ans Wasser.

Wie siehts denn mit Kochen aus: Kochst du gerne und was ist denn dein Spezialgericht?


Ich koche sehr gerne. Ich versuche meine Mahlzeiten selber zuzubereiten, um so genau zu wissen was ich esse. Wenn man viel Wert auf seine Ernährung legt, möchte man da eben nichts dem Zufall überlassen. Ich mache gerne Fisch. Eine Spezialität von mir ist gebratener Zander, auch wenn meine Frau das anders sieht.

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Eine clevere Ernährung unterstützt Trainingsfortschritte. Was ist dein persönlicher Tipp zum Aufbau von Muskelmasse? 


Um Muskelmasse aufzubauen wird man nicht um viel Krafttraining herum kommen. Genauso wichtig finde ich aber auch die richtige Ernährung. Beim Training zum Muskelaufbau benötigt der Körper viel Eiweiss. Für mich ist die Unterstützung mit den richtigen Produkten, wie zum Beispiel dem PROTEIN PLUS 100% WHEY ISOLATE, deshalb sehr wichtig.

Kohlenhydrate sind wichtig für die muskuläre wie auch kognitive Leistung. Was isst/trinkst du in den Drittelpausen eines Spiels? 


Ich versuche in den Drittelpausen die Zeit zu nutzen um meinem Körper wieder Energie zuzuführen. Ich möchte unter der Belastung aber nicht allzu schwere Dinge zu mir nehmen. Deshalb gefallen mir die PowerGels so gut. Sie belasten meinen Magen nicht, geben mir aber trotzdem schnell Energie die ich für das weitere Spiel brauche. In meiner Trinkflasche habe ich immer den ISOACTIVE ISOTONIC SPORTS DRINK um nicht nur genug Flüssigkeit zu mir zunehmen, sondern auch meinen Mineralstoff-Haushalt wieder aufzufüllen.

Nach harten Einheiten und Spielen ist es wichtig, schnell wieder zu regenerieren. Welche Rolle spielt Ernährung dabei für dich?


Eine Sehr große Rolle. Direkt nach dem Training oder dem Spiel trinke ich sofort einen Eiweiß Shake. Meist noch auf dem Fahrrad beim Ausfahren. Danach versuche ich schnell gut zu essen und viel zu trinken.

Lieben Dank für Deine Zeit Andreas und alles Gute für die Saison. Das PowerBar-Team drückt die Daumen.