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Triathlon Lingo - Fließend wie ein Tri-Geek sprechen

Wenn du nicht rechtzeitig vor dem T2 auf deine Energiezufuhr achtest, kommt der Bonk und ein Negativer Split ist dir sicher!
Nichts verstanden? Dann bist du hier genau richtig. PowerBar liefert dir ein kleines ABC des Triathlon Jargons. So kannst du von Anfang an mitreden und dich voll und ganz deinem Training widmen.

 

Der globale Aspekt der Sportart spiegelt sich im Sportler-Slang wieder. Du wirst schnell merken, dass an so manchen englischen Begriffen kein Weg vorbei führt. Vermutlich sogar schon, bevor du überhaupt deinen ersten Wettkampf bestreitest. Denn erst einmal musst du dich entscheiden: Welche Art des splash-mash-dash willst du absolvieren? Die olympische Variante, den Ironman, den 70.3er oder den IRT? Bei der olympischen Variante legt man 1,5 Kilometer beim Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Fahrrad und 10 Kilometer zu Fuß zurück. Beim Ironman hingegen schwimmt man 3,86 km, bevor es 180,2 Kilometer auf dem Rad weiter geht, um schließlich einen Marathon zu laufen. Game of Thrones Fans dürfen sich freuen: Schafft man dies in 15-17 Stunden, zählt man zum ironfolk. Der 70.3er stellt die Mitteldistanz dar, bei der man insgesamt – der Name verrät es schon – 70,3 Meilen zurücklegt. IRT wiederum ist ein Akronym (für In- Reverse Triathlon), dass dafür steht, alle Disziplinen in umgekehrter Reihenfolge zu absolvieren.

 

Sobald du an der Startlinie stehst, kannst du dir einen Hasen aussuchen. Gemeint ist kein Haustier, sondern jener Athlet, vor dem du ins Ziel kommen möchtest. Hast du das gemacht und ist der Startschuss gefallen, geht es ab in die Waschmaschine. Keine Sorge, du musst dich in keine Trommel drängen. Turbulent wird es dennoch. Mit der Waschmaschine beschreiben Triathleten liebevoll den wilden Start beim Schwimmen. Danach geht es darum, wer zuerst in T1 angelangt. Hier findet der Wechsel zwischen Schwimmen und Rad statt. Für den Fahrradteil sind Aero Bars empfehlenswert. Das ist ein spezieller Lenker, der eine besonders aerodynamische Fahrposition ermöglicht.

 

Wer auf seine Energiezufuhr achtet, ist auf dem richtigen Weg – selbst erfahrene Triathleten können ein Lied vom Bonk singen. Also von einer Situation, bei der das Glykogen zu stark abgebaut wird und man den Hungerast leidet. Wenn das mitten in einer der Disziplinen passiert, ist ein Negativer Split wahrscheinlich. Das heißt, du wirst die erste Hälfte der Disziplin schneller beenden als die Zweite. Ein Möglichkeit, um dann noch einmal ins Rennen zurückzufinden, ist die Änderung deiner Kadenz. In diesem Sinne ist es also ratsam, die Trittfrequenz auf dem Fahrrad anzupassen. Die Hoffnung: Vielleicht kommt ja die zweite Luft – neue Energiereserven.

 

In T2 findet der Wechsel vom Fahrrad zum Laufen statt; nun wartet nur noch das Ziel. Nicht vergessen: Lieber DFL (Dead F***ing Last) als DNF (Did not finish). Um sicherzugehen, dass das nicht passiert, am besten vor dem Rennen noch ein bis zwei Brick Sessions einlegen. Das sind Trainingseinheiten bei denen man nur zwei der drei Disziplinen trainiert.

 

Wenn du nun alles verstehst, kannst du dich definitiv als Tri-Geek bezeichnen - Du bist jemand, der nicht nur über Triathlon redet, sondern die Sportart auch lebt und atmet ... und es jeden wissen lässt.